Trotz Corona Einsatzübung – geht das? Wir haben es probiert!
Der gebuchte Termin für das Gelände des Landesverbandes stand und es stellte sich die Frage: Machen oder Absagen.
Es wurde entschieden, einen Übungstag unter Corona-Bedingungen zu probieren – es hat funktioniert.

Der Tag begann also ohne ein gemeinsames Frühstück und witterungsbedingt mit angepasster Logistik in Form mehrerer Zelte und eines großen Getränkevorrats sowie einer Hygienestation.
Das Übungsgelände des Landesverbandes HH-MV-SH bietet eine Trümmerfläche mit mehreren Schachtanlagen und ein Übungsgebäude. Es waren am Vortag einige Szenarien vorbereitet worden, die die Helfer vor verschiedene Aufgaben stellte. Die Coronaregeln machten die Arbeiten nicht einfacher – es wurden zusätzliche Helfer eingesetzt, einzig mit der Aufgabe, auf Abstände und Hygienemaßnahmen zu achten.
Zwischen den Übungsabschnitten waren die Schattenplätze in den Zelten und die Getränke eine willkommene Erholung.

Die Mittagsverpflegung konnte nun nicht nur aus Schokoriegeln bestehen – die Lösung waren gelieferte Teigscheiben aus dem Backofen – einzeln verpackt und auf Abstand verzehrt → Pizza mal anders.

Nach dem Essen wurde die angefangene Übungseinheit noch beendet, allerdings wurden die weiteren geplanten Einheiten mit dem Einsatz-Gerüst-System und einer Rettungsübung im Gebäude nicht mehr durchgeführt. Wie im Einsatz auch war die Gesundheit der Helfer wichtiger – die Hitze zehrte an den Kräften. Nach erfolgtem Rückbau wurde der Heimweg angetreten – der Getränkevorrat ist merklich geschrumpft. In der Unterkunft ging es noch an die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft – natürlich auch nach Corona-Vorgaben. Durchgeschwitzt, erschöpft und doch zufrieden über den Tag wurde das Abschlussgespräch auf den nächsten Dienstabend vertagt.