Lange haben wir uns darauf gefreut, letzten Samstag war es dann endlich so weit.
Gegen 08:30 Uhr trafen wir uns im Ortsverband, um auf unsere Kanutour zu gehen. Vom Ortsverband ging es erst nach Kellinghusen, wo wir uns mit dem Bootsverleiher verabredet haben. Nach kurzer Klärung ging es dann mit 2 Autos und 6 Booten (4 waren für uns) nach Arpsdorf im Kreis Rendsburg-Eckernförde, wo wir die Boote zu Wasser lassen wollten.
Nach einer kurzen Unterweisung durch den Verleiher ging es an das Beladen der Boote. Zu diesem Zeitpunkt waren wir alle guter Dinge, dass wir alle trockenen Fußes auch wieder an Land kommen. Dies erschlug sich jedoch in dem Moment, als unser Kraftfahrer Thorsten kurz vorm Einsetzen der Boote nochmal alle zusammenrief, um an jeden eine Wasserpistole zu verteilen. Somit war jedem klar, es wird eine Schlacht auf dem Wasser.
Anschließend ging es dann auch los. Das Ziel war Kellinghusen – eine ca. 4 – 5 stündige Tour.
Nun ging es also die Stör abwärts, vorbei an Wäldern, Wiesen und Badestellen von Kühen. Diese haben aber recht schnell die Flucht ergriffen, als wir uns mit unseren Booten näherten.
Bis der erste nass war hat dann auch nicht lange gedauert, aber bei den Temperaturen war dies ja auch gar kein Problem.
In Willenscharen haben wir dann die erste Rast eingelegt und uns erstmal ein bisschen gestärkt. Zu diesem Zeitpunkt gab es auch niemanden mehr, der auch nur ansatzweise trocken war – vielen Dank hier an die tollen Wasserpistolen *zwinker*
Weiter ging es mit der zweiten Etappe, immer die Stör abwärts, die teilweise schon einen sehr geringen Wasserstand aufweiste.
Zwischendurch haben wir dann weitere Kanufahrer getroffen, die aber nicht mehr ganz so aktiv unterwegs waren. Auch ein Pärchen, das die Stör hochgewandert ist (ja, mitten in der Stör) kam uns entgegen.
Gegen 15:30 Uhr haben wir dann den Hafen von Kellinghusen erreicht, wo der Bootsverleiher seine Boote wieder abholte. Kurz darauf wurden auch wir von einem weiteren Kameraden abgeholt und zum OV zurückgefahren, wo dann zu guter Letzt der Grill angemacht wurde.
Nachdem wir uns alle gestärkt haben und die restlichen Sachen wieder ordentlich verstaut haben, löste sich die Gruppe gegen 18:30 Uhr auf und es ging für alle gen Heimat.

Wir fanden, es war eine sehr schöne, lustige aber auch anstrengende Tour – absolut wiederholungswürdig!