Alle Beiträge von Marcel Endres

Nach Sonntag Nacht erfolgte in den frühen Morgenstunden des heutigen Montags eine erneute Alarmierung für den Ortsverband Itzehoe.
Und erneut hieß das Einsatz-Stichwort „ Pkw gegen Hauswand“
In Neuendorf bei Elmshorn kam aus noch ungeklärter Ursache ein Kleinbus von der Fahrbahn und prallte frontal in das Gebäude eines ansässigen Gasthofes.
Aufgrund der Tatsache das es sich um ein Fachwerkhaus handelte und das Mauerwerk sowie das Fachwerk selbst durch den Aufprall stark beschädigt wurde, war ein eventueller Einsturz weitere Gebäudeteile nicht auszuschließen.
Die Freiwillige Feuerwehr Neuendorf b.E. forderte deshalb zur weiteren Lageabschätzung einen Fachberater des OV Itzehoe an.
Gegen 05:35 rückten der Zugführer und ein Fachberater an die Einsatzstelle aus.
Wie schon 24 Stunden zuvor wurde die Lage vor Ort in enger Zusammenarbeit mit den Experten des THW Pinneberg erkundet.
Aufgrund des Schadenumfanges legte man sich fest das Abstütz-System Holz, das sogenannte ASH, des OV Pinneberg in den Einsatz zu bringen, um die betroffenen Wand- und Dachflächen auszusteifen und abzustützen.
Die Pinneberger Kameraden rückten mit Zugtrupp, beiden Bergungsgruppen sowie Teilen des ASH an die Einsatzstelle und nahmen zügig die Arbeit auf.
Begleitet wurden die Maßnahmen durch die Kameraden der Feuerwehr Neuendorf. Ebenfalls alarmiert wurde das zuständige Ordnungsamt und ein Bausachverständiger, der den Schaden vor Beginn der Arbeiten begutachtete und den Umfang der zu treffenden Maßnahmen zusammen mit den Führungskräften des THW und der Feuerwehr abstimmte.
Nach erfolgreicher Beendigung der Arbeiten gegen 13:30 wurde die Einsatzstelle an die Ordnungsbehörde übergeben.
An dieser Stellen möchten wir uns auch gerne wieder für die professionelle und gute Zusammenarbeit mit den Kameraden der Feuerwehr Neuendorf und des THW Pinneberg bedanken.

In der Nacht zum 30.09. wurde der Ortsverband Itzehoe zur Begutachtung einer Schadensstelle im Kamperweg in Itzehoe durch die Polizei hinzugezogen.
Um 02:40 wurden der Zugführer und Fachberater mit dem Einsatzstichwort „PKW gegen Haus“ alarmiert.
In den frühen Morgenstunden verlor ein Fahrer die Kontrolle über seinen PKW und kollidierte in Folge dessen mit mehreren Bäumen, bevor er schließlich in der Hauswand eines Mehrfamilienhauses zum Stehen kam.
Durch die Kollision entstand erheblicher Sachschaden an dem Gebäude.
In Folge des Aufpralls wurde die Giebelwand stark in Mitleidenschaft gezogen und drohte weiter einzustürzen.
Ein riesiges Loch klaffte in der Außenfassade.
Im Zuge der Erkundung wurde weiter Fachexpertise in Form eines Baufachberaters aus dem Ortsverband Pinneberg herangezogen.
Um ein Einstürzen des Gebäudes und weitere Gefahren abzuwenden, entschieden sich die Experten vor Ort gegen 05:00 Uhr Vollalarm für den Ortsverband Itzehoe auszulösen.
Die ersten Maßnahmen vor Ort war das Aussteifen und Abstützen der beschädigten Gebäudeteile sowie das Beräumen der Schadensstelle. Ein durch den Unfall stark beschädigter Baum wurde als Gefährdung eingestuft und im Zuge der Maßnahmen gefällt.
Unterstützt wurde der Einsatz durch zwei Experten des Ortsverbandes Pinneberg.
Aufgrund der Beschädigung konnte das Gebäude für die Anwohner bislang noch nicht wieder freigegeben werden.
Nach erfolgreicher Beendigung der Sicherungs- und Aufräumarbeiten konnte die Einsatzstelle gegen 12:00 Uhr mittags an das Ordnungsamt der Stadt Itzehoe übergeben werden.
Nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft konnten auch die letzten Einsatzkräfte gegen 14:00 Uhr in den wohlverdienten Feierabend gehen.
Ein Dank an dieser Stelle an die Kameraden des THW Pinneberg für die unkomplizierte und tatkräftige Unterstützung.

Eingesetzte Helfer/innen:

1/4/12=17

Eingesetzte Fahrzeuge:

MTW Zugtrupp
GKW I
GKW II
Anhänger „Einsatzgerüstsytem“
MTW OV
PKW OV

Zu diesem Anlass lud der Ortsverband am 01.09.2018 ein.
Neben THW-Mitgliedern und Angehörigen folgten auch Gäste aus der Politik (Herr Mark Helfrich, Bundestagsabgeordneter / Herr Torsten Wendt, Landrat des Kreises Steinburg / Herr Dr. Markus Müller, Bürgervorsteher Stadt Itzehoe) sowie Vertreter anderer Blaulichtorganisationen (Feuerwehr, DRK und DLRG) unserer Einladung (u.A. Dr. Treinies, Simone Landgraf, Norbert Semler, Madeleine Linck und Niklas Schuster von der RSt NMS)
Insgesamt zählten wir um die 100 Gäste.
Nach einer kurzen Dankesrede von unserem Ortsbeauftragten, Sven Guericke und einigen Grußworten der Gäste, gratulierte man unserem Helfer Wolfgang Vollmann gemeinschaftlich zu seinem 80. Geburtstag. Unterlegt wurde dies mit einem kleinen Ständchen, bevor das Kuchenbuffet freigegeben wurde.
Anschließend hatten alle die Möglichkeit sich die Fahrzeuge und Technik des Ortsverbandes anzuschauen. Auf dem Hof wurden alle Fahrzeuge ausgestellt und erklärt. Auch eine kleine Vorführung unseres neuen Geländegängigen Staplers gab es zu sehen.
Insgesamt gab es überall interessante Unterhaltungen und rege Diskussionen.

Als sich zum Abend hin die Reihen lichteten, begannen wir mit dem Rückbau der Technik und Fahrzeuge und bereiteten uns auf den Abend vor.
Hier war eine interne Feier mit den Kameraden und Kameradinnen, sowie deren Angehörige geplant.
Wie auch schon die Nachmittagsvorstellung fand dies in den Fahrzeuggaragen der 1. und 2. Bergungsgruppe statt, die wir hierfür freigeräumt haben.
Auch hier gab wieder eine kleine Rede von Sven, ehe das Buffet (es gab Spanferkel mit Bratkartoffeln, Kraut und Saucen) freigegeben wurde.
Später am Abend stellten einige Kameraden noch eine kleine Feuerschale auf dem Parkplatz auf, sodass man sich auch gut und ohne zu frieren draußen aufhalten konnte.

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals bei allen Beteiligten für das große Interesse an unserem Ortsverband und den Besuch bei uns bedanken!

THW Ortsverband Itzehoe beim Wacken Open Air

5. August 2018 von

Das Wacken Open Air zog wieder tausende von Besuchern in den hohen Norden.
Auch unser Ortsverband war zeitweise mit Ort.
Bereits am Montag brachten zwei unserer Helfer ein großes Zelt (SG30) und ein Aggregat nach Wacken.
Des Weiteren haben wir unseren Fachberater am Mittwoch zum Anreisetag abgestellt, um die örtlichen Helfer zu unterstützen.

Lange haben wir uns darauf gefreut, letzten Samstag war es dann endlich so weit.
Gegen 08:30 Uhr trafen wir uns im Ortsverband, um auf unsere Kanutour zu gehen. Vom Ortsverband ging es erst nach Kellinghusen, wo wir uns mit dem Bootsverleiher verabredet haben. Nach kurzer Klärung ging es dann mit 2 Autos und 6 Booten (4 waren für uns) nach Arpsdorf im Kreis Rendsburg-Eckernförde, wo wir die Boote zu Wasser lassen wollten.
Nach einer kurzen Unterweisung durch den Verleiher ging es an das Beladen der Boote. Zu diesem Zeitpunkt waren wir alle guter Dinge, dass wir alle trockenen Fußes auch wieder an Land kommen. Dies erschlug sich jedoch in dem Moment, als unser Kraftfahrer Thorsten kurz vorm Einsetzen der Boote nochmal alle zusammenrief, um an jeden eine Wasserpistole zu verteilen. Somit war jedem klar, es wird eine Schlacht auf dem Wasser.
Anschließend ging es dann auch los. Das Ziel war Kellinghusen – eine ca. 4 – 5 stündige Tour.
Nun ging es also die Stör abwärts, vorbei an Wäldern, Wiesen und Badestellen von Kühen. Diese haben aber recht schnell die Flucht ergriffen, als wir uns mit unseren Booten näherten.
Bis der erste nass war hat dann auch nicht lange gedauert, aber bei den Temperaturen war dies ja auch gar kein Problem.
In Willenscharen haben wir dann die erste Rast eingelegt und uns erstmal ein bisschen gestärkt. Zu diesem Zeitpunkt gab es auch niemanden mehr, der auch nur ansatzweise trocken war – vielen Dank hier an die tollen Wasserpistolen *zwinker*
Weiter ging es mit der zweiten Etappe, immer die Stör abwärts, die teilweise schon einen sehr geringen Wasserstand aufweiste.
Zwischendurch haben wir dann weitere Kanufahrer getroffen, die aber nicht mehr ganz so aktiv unterwegs waren. Auch ein Pärchen, das die Stör hochgewandert ist (ja, mitten in der Stör) kam uns entgegen.
Gegen 15:30 Uhr haben wir dann den Hafen von Kellinghusen erreicht, wo der Bootsverleiher seine Boote wieder abholte. Kurz darauf wurden auch wir von einem weiteren Kameraden abgeholt und zum OV zurückgefahren, wo dann zu guter Letzt der Grill angemacht wurde.
Nachdem wir uns alle gestärkt haben und die restlichen Sachen wieder ordentlich verstaut haben, löste sich die Gruppe gegen 18:30 Uhr auf und es ging für alle gen Heimat.

Wir fanden, es war eine sehr schöne, lustige aber auch anstrengende Tour – absolut wiederholungswürdig!

 

Für den diesjährigen Kindertag trafen wir uns morgens um 07.30 Uhr im Ortsverband.
Danach ging es zu den Malzmüllerwiesen, wo wir zusammen mit der Jugendfeuerwehr, dem Jugendrotkreuz und der Jugendgruppe der DLRG unsere Attraktionen aufbauten.
Dieses Jahr gab es wieder ein gemeinschaftliches Glücksrad (DRLG, DRK und THW). Die Preise reichten von Federtaschen, Notizblöcke hin zu Badebällen (Schwimmbälle) und Luftballons.
Beim DRK brauchte Teddy im KTW wieder Hilfe und die Kinder konnten sich auf ein Motorrad der Motorradstaffel des DRK setzten.
Die DRLG hatte Ihr Einsatzboot mitgebracht, wo man sich (natürlich mit entsprechender Weste) reinsetzen konnte.
Beim THW konnte man die unterschiedlichen Werkzeuge des GKW I anschauen sowie einmal in der Führerkabine des Fahrzeuges sitzen.
Groß und Klein konnte noch seine Feinfühligkeit unter Beweis stellen.
Man musste mit dem Spreizer ein Quietscheentchen oder ähnliches von einer Pylone zur nächsten befördern.
Die Feuerwehr hatte wieder ihre Spritzwand mitgebracht.
Gegen 19.00 Uhr konnten alle den verdienten Feierabend antreten.

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Dienstag ist Diensttag und diese Woche gab es mal einen kleinen Tapetenwechsel für uns.
Direkt nach Dienstbeginn ging es nach Kellinghusen zur Freiwilligen Feuerwehr. Hier erwarteten uns bereits die Kameraden in Rot.
Auf dem Plan stand das Kennenlernen, die Zusammenarbeit zwischen THW und Feuerwehr, eine kleine Ausbildung mit dem Schere- / Spreizersatz und die Besichtigung inkl. Erklärung und kleiner Rundfahrt mit der Drehleiter.
Im Gegenzug haben wir den Kameraden der Feuerwehr unseren Gerätekraftwagen II vorgestellt.
In 3 kleinen, gemischten Gruppen ging es also an die „Stationen“.
Auf dem Vorplatz wurde den THWlern die Technik der Drehleiter nähergebracht. Sie ist jetzt ca. 2 Jahre alt und bis unters Dach mit Technik versehen. Insgesamt 14 Computer (verbunden über ein Can Bus-System) sorgen dafür, dass die Drehleiter auch nur in den Bereich agiert, in der die Helfer auch sicher sind.
Hinter der Wache hat man bereits ein Fahrzeug zur Öffnung mittels Schere / Spreizer vorbereitet. Es wurde uns erklärt, worauf zu achten ist, dann durften wir selbst Hand anlegen und wir mussten feststellen, dass es trotz leistungsstarker nicht so einfach ist, so ein Fahrzeug zu öffnen, wenn die Türen verklemmt sind.
Währenddessen gab es für interessierte eine kleine Einführung in den Gerätekraftwagen der 2. Bergungsgruppe. Es wurde erzählt, was auf dem Fahrzeug verlastet ist und welche Einsatzzwecke das Fahrzeug und die Gruppe hat.
Etwas später kam dann noch ein Team des Rettungsdienstes Kellinghusen zur Feuerwache und uns ihr Ausrüstung vorgestellt.

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals für den tollen, spaßigen und interessanten Dienstabend bedanken. Es war wieder ein weiterer wichtiger Schritt in Sachen „FeuerWerk“!

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Besuch der Leitstelle West

Elmshorn, 6. Februar 2018 von

Am gestrigen Dienstabend ging es für uns nach Elmshorn. Es stand ein Besuch der Leitstelle West an. Mit insgesamt 15 Personen haben wir in Itzehoe die Fahrzeuge besetzt und schon ging es los.
Dort angekommen begrüßte uns der Schichtleiter herzlich und zeigte uns anschließend die Leitstelle.
Hier kommen alle Notrufe aus der Umgebung an und werden dann durch die dortigen Disponenten an die entsprechenden Wachen weitergeleitet.
Man erklärte uns die Mechaniken und Arbeitsabläufe und zeigte, wie strukturiert so ein Arbeitsplatz aussieht.

Insgesamt 2 Stunden erklärte man uns die Arbeit und Umsetzung, wie genau die Einsätze an die Rettungskräfte weitergeleitet werden.

Wir bedanken uns recht herzlich bei der Leitstelle, dass wir uns diese anschauen durften!

Euch interessiert auch, wie die Hilfe zu euch kommt oder möchtet sogar selber helfen?

Dann schaut doch mal bei unserem Jugenddienst vorbei.
Ihr trefft uns jeden Montag in der Zeit von 18:30 – 20:30 Uhr in der Oelixdorfer Straße 2, 25524 Itzehoe an.

Wir freuen uns auf euch!

Bereits Ende Oktober fuhren zwei Helfer zu der Firma Hüffermann nach Neustadt (Dosse) in Brandenburg und konnten dort im Werk einen neuen Anhänger (Lafette) für die 1. Bergungsgruppe übernehmen. Anfang Januar fuhren zwei Helfer mit dem neuen Anhänger zur Firma Krone nach Herzlage in Niedersachsen und übernahmen dort die neue Wechselbrücke für den Anhänger.
Der Anhänger mit der Wechselbrücke dient der 1. Bergungsgruppe zum Transport des Einsatz-Gerüstsystems (EGS) + Rüstholz und löst unseren aktuellen, 40 Jahre alten Anhänger ab. Er hat ein Gesamtgewicht von 18t bei einer Gesamtlänge von 9,51m und kann sowohl Wechselbrücken als auch 20-Fuß-Container aufnehmen.

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Und schon wieder ein Einsatz für den Ortsverband Itzehoe!
Auch diesmal wurden wir durch den Ortsverband Elmshorn angefordert.
Seit ca. 12 Uhr heute Mittag waren wir sowohl an der A23, als auch in Lägerdorf unterwegs.

Erst haben wir an der A23 (IZ Mitte) mit unserem GKW 1 mehrere LKW’s und PKW’s freigeschleppt.
Währenddessen rückte unser Unimog schon nach Lägerdorf aus, um dort ebenfalls LKW’s und PKW’s freizuschleppen.
Anschließend verlegte auch unser GKW 1 nach Lägerdorf, um den Unimog dort zu unterstützen.
Einsatzende war gegen 17 Uhr.

Auch hier möchten wir uns wieder für die tolle Zusammenarbeit mit dem Ortsverband Elmshorn bedanken!